§06§Ein liebevoll-selbstironisches Porträt deutscher Italiensehnsucht erzählt vom Corine-Preisträger 2010.§ §15§Ein liebevoll-selbstironisches Porträt§Lange blieb die kleine Insel Zompara von Touristen verschont. Das ändert sich grundlegend, als ein armenischer Großmogul beschließt, dort ein Feriendomizil zu errichten - der Jetset hält Einzug. Jahre später schildert der Münchner Maler Felix Mahr den atemberaubenden Aufstieg und Niedergang Zomparas, an dem er nicht ganz unbeteiligt war. §01§Herbert Rosendorfer, geb. 1934 in Bozen, ist Jurist und Professor für Bayerische Literaturgeschichte. Er war Gerichtsassessor in Bayreuth, dann Staatsanwalt und ab 1967 Richter in München, von 1993-97 in Naumburg/Saale. Seit 1969 zahlreiche Veröffentlichungen, unter denen die Briefe in die chinesische Vergangenheit am bekanntesten geworden sind. Herbert Rosendorfer, Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, wurde mit zahlreichen bedeutenden Auszeichnungen geehrt, u.a. dem Tukan-Preis, dem Jean-Paul-Preis, dem Deutschen Fantasypreis, dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse und zuletzt 2010 mit dem Corine-Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten. Er lebte bis zu seinem Tod im September 2012 mit seiner Familie in Südtirol.