Titurel : Mit der gesamten Parallelüberlieferung des 'Jüngeren Titurel' (Reprint 2011. 2006. XXVII, 535 S. 10 b/w ill. 240 mm)

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Wolframs »Titurel« gehört zu den bedeutendsten Dichtungen des Mittelalters. Er ist in drei Handschriften überliefert, deren Texte sich so stark unterscheiden, daß man von Fassungen sprechen muß. Das Verhältnis dieser Fassungen zu einem mutmaßlichen Original ist nicht bestimmbar. Die Überlieferungslage wird zusätzlich dadurch kompliziert, daß das Werk im sogenannten »Jüngeren Titurel« (von einem gewissen Albrecht) weitergedichtet wurde, bei dessen Tradierung man Wolframs Text mehrfach nachverglichen hat. Die Überlieferung des »Jüngeren Titurel« ergänzt damit die Überlieferung der alten Fragmente und gibt wichtige Hinweise zu deren Beurteilung.

Die neue Ausgabe bietet in synoptischer Anordnung erstmals selbständige kritische Texte der drei Fassungen, die durch vollständige Übersetzungen, einen Sprach- und Sachkommentar und ein ausführliches Verzeichnis der Eigennamen für das Verständnis erschlossen werden. Ein umfangreicher Dokumentationsteil stellt zusätzlich den Text der drei Handschriften in diplomatischer Transkription bereit und verzeichnet die gesamte Parallelüberlieferung des »Jüngeren Titurel«, die bisher nur in kleinen Ausschnitten bekannt war. Die Einleitung enthält neben den obligatorischen Informationen zur Überlieferung und zur Einrichtung der Ausgabe eine einläßliche Analyse der schwierigen Metrik.

§15§§Wolframs »Titurel« gehört zu den bedeutendsten Dichtungen des Mittelalters. Er ist in drei Handschriften überliefert, deren Texte sich so stark unterscheiden, daß man von Fassungen sprechen muß. Das Verhältnis dieser Fassungen zu einem mutmaßlichen Original ist nicht bestimmbar. Die Überlieferungslage wird zusätzlich dadurch kompliziert, daß das Werk im sogenannten »Jüngeren Titurel« (von einem gewissen Albrecht) weitergedichtet wurde, bei dessen Tradierung man Wolframs Text mehrfach nachverglichen hat. Die Überlieferung des »Jüngeren Titurel« ergänzt damit die Überlieferung der alten Fragmente und gibt wichtige Hinweise zu deren Beurteilung. § §Die neue Ausgabe bietet in synoptischer Anordnung erstmals selbständige kritische Texte der drei Fassungen, die durch vollständige Übersetzungen, einen Sprach- und Sachkommentar und ein ausführliches Verzeichnis der Eigennamen für das Verständnis erschlossen werden. Ein umfangreicher Dokumentationsteil stellt zusätzlich den Text §15§der drei Handschriften in diplomatischer Transkription bereit und verzeichnet die gesamte Parallelüberlieferung des »Jüngeren Titurel«, die bisher nur in kleinen Ausschnitten bekannt war. Die Einleitung enthält neben den obligatorischen Informationen zur Überlieferung und zur Einrichtung der Ausgabe eine einläßliche Analyse der schwierigen Metrik.§ §12§§"Tout médiéviste intéressé par l'étude des fragments de Wolfram trouvera en cette édtition un outil de travail irremplaçable."§Jean-Marc Pastré in: Cahiers de Civilisation Médiévale 52/2009§ §"With their diplomatic edition of Titurel and the Jüngerer Titurel, Bumke and Heinzle have produced a work of scholarly excellece that will enable exciting new research on both of these works and authors. In short, this edition is nothing less than a researcher's dream come true."§Stephen Mark Carey in: Journal of English and Germanic Philology July 2009§ §"Ein glänzendes Zeugnis philologischer Sorgfalt [...]"§Christian Kiening in: Arbitrium 1/2008§ §"... in Zukunft [wird] jeder, der sich wissenschaftlich mit dem Titurel auseinandersetzt, auf die Ausgabe von Bumke/Heinzle zurückgreifen müssen."§W. Günther Rohr in: Germanistik Nr. 48, 1-2/2007§ §"Diese Teile, unverzichtbar der eine wie der andere, bilden verlässliche Grundlagen für weiterführende einerse §12§its interpretatorische und andererseits überlieferungsgeschichtliche Fragestellungen. Die Titurel-Forschung ist damit jedenfalls nun in einer wahrhaft opulenten Situation, für die man Helmut Brackert, Joachim Bumke, Stephan Fuchs-Jolie und Joachim Heinzle zu großem Dank verpflichtet ist."§Bernd Schirok in: Zeitschrift für deutsche Philologie, Nr. 127, 1-2008§ §01§Prof. Dr. Joachim Heinzle, geb. 1945, hat den Lehrstuhl für Germanische und deutsche Philologie an der Philipps-Universität Marburg inne. Zahlreiche Veröffentlichungen zum Nibelungenlied sind von ihm erschienen.

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