Verfemte Autoren : Werke von Martina Cvetaeva, Michail Bulgakov, Aleksandr Vvedenskij und Daniil Charms auf deutschen Bühnen der 90er Jahre. Diss. (Theatron Bd.40) (Reprint 2015. 2003. 179 S. 14 b/w ill., 14 Illustrations. 230 mm)

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Der Zerfall der Sowjetunion und die Nivellierung der Grenzen zwischen Ost und West nahm unter den Ereignissen, die das Leben in Europa am Ende des vergangenen Jahrhunderts bestimmten, einen wesentlichen Platz ein. Da Deutschland die Ost-West-Annäherung auf eigenem Boden erlebte, war auch die Reflexion dieses Prozesses auf der deutschen Bühne im Vergleich zu den anderen europäischen Theatern sehr aufschlußreich. Unter den Werken, die kurz vor und nach der Wende von den deutschen Regisseuren entdeckt wurden, sind Texte von russischen Autoren, die in der Sowjetunion der 20er und 30er Jahre zum Opfer des Systems geworden sind, von besonderer Bedeutung. Ihre Stücke, die nicht mit dem Dogma des sozialistischen Realismus übereinstimmten und daher verboten waren, fanden ihren Weg in die westeuropäischen Länder und entfalteten um die Jahre der Wende neue Aktualität, besonders für das moderne deutsche Theater.

Das vorliegende Buch widmet sich den exemplarischen Analysen der Inszenierungen von Werken Marina Cvetaevas (1892-1941), Michail Bulgakovs (1891-1940), Aleksandr Vvedenskijs (1904-1941) und Daniil Charms' (1905-1942).

§06§Die Buchreihe Theatron bietet besonders qualifizierten Abhandlungen aus den Bereichen Theaterwissenschaft und Dramenforschung ein interdisziplinäres Forum. Studien zu allen Sparten des Theaters- vom Bühnenbild bis zur Schauspielkunst, vom Regietheater bis zum Puppenspiel- finden ebenso Platz wie solche zur Dramentheorie und zu den dramatischen Gattungen aus den verschiedenen philologischen Disziplinen, des weiteren zum Musiktheater und Theatertanz. Die Vielfalt der im Phänomen Theater zusammentreffenden Künste verlangen diese Ausrichtung auf ein breites Spektrum von Forschungsansätzen und Fragestellungen. §15§Der Zerfall der Sowjetunion und die Nivellierung der Grenzen zwischen Ost und West nahm unter den Ereignissen, die das Leben in Europa am Ende des vergangenen Jahrhunderts bestimmten, einen wesentlichen Platz ein. Da Deutschland die Ost-West-Annäherung auf eigenem Boden erlebte, war auch die Reflexion dieses Prozesses auf der deutschen Bühne im Vergleich zu den anderen europäischen Theatern sehr aufschlußreich. Unter den Werken, die kurz vor und nach der Wende von den deutschen Regisseuren entdeckt wurden, sind Texte von russischen Autoren, die in der Sowjetunion der 20er und 30er Jahre zum Opfer des Systems geworden sind, von besonderer Bedeutung. Ihre Stücke, die nicht mit dem Dogma des sozialistischen Realismus übereinstimmten und daher verboten waren, fanden ihren Weg in die westeuropäischen Länder und entfalteten um die Jahre der Wende neue Aktualität, besonders für das moderne deutsche Theater. Das vorliegende Buch widmet sich den exemplarischen Analysen der Inszenierungen v §15§on Werken Marina Cvetaevas (1892-1941), Michail Bulgakovs (1891-1940), Aleksandr Vvedenskijs (1904-1941) und Daniil Charms' (1905-1942). §07§The book series Theatron provides an interdisciplinary forum for high-quality work from the fields of theatre studies and drama research. Studies are welcomed from all areas of theatre - from stage design to the art of acting, from director's theatre to puppetry, as too are those on dramatic theory and the dramatic genres from the various fields of literary and linguistic studies, and in addition from musical theatre and stage dance. The diversity of the arts coming together in the theatre requires this orientation towards a broad spectrum of research approaches and questions.

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