Die Iberische Halbinsel galt und gilt traditionell als eine sehr früh in Gänze christianisierte Region im Mittelmeerraum. Die Briefwechsel zwischen den Bischöfen Hispaniens und dem Bischof von Rom bzw. Papst zwischen der Mitte des 3. und dem Ende des 7. Jahrhunderts gewähren Einblick zum einen in die hispanischen Verhältnisse, die eher auf einen geringen Grad an Christianisierung verweisen und zum einen in ein Verhältnis zu Rom, das vor allem durch Ignoranz geprägt war. Zusätzlich zum Nachweis der historiografischen Überlieferung bietet der Band bibliografische Angaben sowie eine Einführung in die Geschichte der römischen bzw. westgotischen Kirche. Der Band erschließt in rund 100 kommentierten Regesten die Beziehungen zwischen den Bischöfen Hispaniens und dem Bischof von Rom.