Zur Lehre von der Geschäftsgrundlage nach altem und neuem Recht : Dissertationsschrift (Schriften zum Wirtschafts- und Medienrecht, Steuerrecht und Zivilprozeßrecht .36) (2009. 170 S. 210 mm)

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Die Autorin behandelt in dieser Arbeit die Lehre von der Geschäftsgrundlage, wie sie sich im 20. Jahrhundert entwickelt hat und durch das Schuldrechtsmodernisierungsgesetz kodifiziert worden ist. Auch die Vorläufer der Geschäftsgrundlagenlehre, nämlich die Lehre von der Voraussetzung von Windscheid und die sogenannte clausula rebus sic stantibus, kommen zur Sprache. Ferner wird die Ausprägung durch Oertmann und die Rechtsprechung des Reichsgerichts zu verschiedenen Fallgruppen der Geschäftsgrundlagenproblematik behandelt: Währungsverfall, Zweckvereitelung und Irrtumsfälle. Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs wird mit den einzelnen Urteilen eingehend vorgestellt und analysiert. Untersucht wird zudem das Schrifttum aus der Zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Abschließend analysiert die Verfasserin das vom Schuldrechtsmodernisierungsgesetz geschaffene neue Recht. Dabei geht es vor allem um die Abgrenzung der sich überschneidenden Regelungen der 275 und 313 BGB, des Unvermögens bzw. der Unzumutbarkeit und der Geschäftsgrundlagenstörung.

§15§Die Autorin behandelt in dieser Arbeit die Lehre von der Geschäftsgrundlage, wie sie sich im 20. Jahrhundert entwickelt hat und durch das Schuldrechtsmodernisierungsgesetz kodifiziert worden ist. Auch die Vorläufer der Geschäftsgrundlagenlehre, nämlich die Lehre von der Voraussetzung von Windscheid und die sogenannte clausula rebus sic stantibus, kommen zur Sprache. Ferner wird die Ausprägung durch Oertmann und die Rechtsprechung des Reichsgerichts zu verschiedenen Fallgruppen der Geschäftsgrundlagenproblematik behandelt: Währungsverfall, Zweckvereitelung und Irrtumsfälle. Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs wird mit den einzelnen Urteilen eingehend vorgestellt und analysiert. Untersucht wird zudem das Schrifttum aus der Zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Abschließend analysiert die Verfasserin das vom Schuldrechtsmodernisierungsgesetz geschaffene neue Recht. Dabei geht es vor allem um die Abgrenzung der sich überschneidenden Regelungen der 275 und 313 BGB, des Unvermög §15§ens bzw. der Unzumutbarkeit und der Geschäftsgrundlagenstörung. §03§Aus dem Inhalt: Analyse von Rechtsprechung und Schrifttum zur Lehre von der Geschäftsgrundlage seit 1900 und zur Bedeutung dieses Instituts nach dem Schuldrechtsmodernisierungsgesetz - Die Lehre von der Geschäftsgrundlage im 20. Jahrhundert - Das Institut der Geschäftsgrundlage nach dem Schuldrechtsmodernisierungsgesetz. §01§Die Autorin: Zhe Huang, geboren 1980 in der VR China; 1997-2001 Studium der Germanistik an der Deutschen Fakultät der Universität Nanjing; 1999-2002 Studium der Rechtswissenschaften an der Juristischen Fakultät der Universität Nanjing; 2002-2003 Tätigkeit bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Shanghai; 2004-2005 Magisterstudium der Rechtswissenschaften an der Juristischen Fakultät der Universität Göttingen; 2005-2008 Promotion an der Universität Göttingen; seit Ende 2008 Dozentin der Juristischen Fakultät der Südost-Universität in Nanjing, VR China.

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