Die Arbeit stellt die möglichen Regelungsansätze eines materiellen Konzerninsolvenzrechts dar und analysiert die Regelungen zur gruppeninternen Drittsicherheit. Der Autor entwickelt abschließend den Regelungsansatz einer materiellen Konsolidierung im Konzerninsolvenzverfahren de lege ferenda.
Der Gesetzgeber ermöglicht mit den Regelungen zur gruppeninternen Drittsicherheit erstmals, im Insolvenzverfahren vom starren Rechtsträgerprinzip mit seiner Haftungs- und Vermögenstrennung abzuweichen. Der Autor analysiert den Regelungsgehalt und die möglichen Anwendungsbereiche der Regelungen und ordnet sie in die bestehende Systematik ein. Dabei verknüpft er rechtliche und ökonomische Gedanken und macht die Ergebnisse für die bislang theoretisch geführte Diskussion zu einer materiellen Konsolidierung fruchtbar. Der Autor entwickelt abschließend den Regelungsansatz zu einem materiellen Konzerninsolvenzrecht de lege ferenda, der auf den Säulen fakultativer Konzernvermerk im Handelsregister, wirtschaftliche Anknüpfung ans Kaldor-Hicks-Kriterium und Umsetzung im Insolvenzplanverfahren ruht.
Literatur- und Quellenverzeichnis
Einleitung
Erster Teil - Materielles Konzerninsolvenzrecht
Zweiter Teil - Die gruppeninterne Drittsicherheit
Dritter Teil - Für und wider ein materielles Konzerninsolvenzrecht
Schlussbetrachtung
Der Autor ist seit über zehn Jahren als Syndikus in internationalen börsennotierten Konzernen beschäftigt. Zuvor war er als Rechtsanwalt im Handels- und Gesellsschaftsrecht tätig. Er studierte Rechtswissenschaften in Mannheim, Münster und München mit Stationen in Barcelona und Singapur.