Ulrich Schade untersucht eine konnektionistische Modellierung des kognitiven Prozesses der Sprachproduktion. Der Autor beleuchtet das Modell aus der Perspektive der aktuellen Diskussion zwischen den Paradigmen der modular-seriellen und der konnektionistisch-interaktiven Modellierung. Er interpretiert die experimentell-empirischen Befunde und legt dar, welche Erkenntnisse sich für die Sprachproduktionsforschung ergeben. Außerdem werden Erklärungs-, Diagnose- und Therapieansätze für aphasische Syndrome entwickelt, aus denen sich Handlungshinweise für Sprachtherapeuten ableiten lassen. 1 Einleitung.- 2 Grundlagen.- 3 Versprecher.- 4 Experimentelle Herausforderung.- 5 Aphasische Sprache.- 6 Fazit.- 7 Literaturverzeichnis. PD Dr. Ulrich Schade vertritt seit 1996 den Lehrstuhl von Professor Dr. Gert Rickheit, Universität Bielefeld. Die hier angezeigte Arbeit ist eine überarbeitete Fassung seiner Habilitationsschrift von 1996.