This series addresses the demands for a comparative study of the European Middle Ages often voiced in medieval studies, but rarely realised in a sustainable manner. Since 1999, monographs and anthologies have been published in this series that deal with social or cultural-historical, legal, or constitutional-historical issues from a European perspective. In recent years, increasing attention has been paid to trans-cultural global historical research into Europe as part of the medieval world.
Nikolas Jaspert, geb. 1962, studierte Geschichte, Kunstgeschichte, Hispanistik und Anglistik in Berlin und Madrid. Seit 2005 ist er Professor für die Geschichte des Mittelalters unter besonderer Berücksichtigung des Späten Mittelalters an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Interessens- und Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der mediterranen, insbesondere iberischen Geschichte des Mittelalters, der Kreuzzüge, der Ordensgeschichte, der Ritterorden und der deutsch-spanischen Beziehungen. Klaus Herbers, geb. 1951, ist Professor für Mittelalterliche Geschichte in Erlangen/Nürnberg und einer der führenden deutschen Mediävisten zu den Themen Papsttum, spanische Geschichte und zum Jacobus-Kult. "Der komparatistische Blick auf zwei Grenzzonen (Kontinental-)Europas regt durchaus an, das Verhältnis zwischen Peripherie und Zentrum neu zu bedenken und stellt einen beachtenswerten Beitrag zur Untersuchung (nicht nur) europäischen Kulturtransfers dar." Harald Krahwinkler in: MIÖG 119 (2011) "[Es] lässt sich insgesamt insofern von einem gelungenen Experiment sprechen als hier ein gutes Konzept der historischen Komparatistik in einigen Fallbeispielen umgesetzt wurde und methodisch wie inhaltlich Anregungen zu weiteren Vergleichen gegeben werden." Jürgen Dendorfer in: sehepunkte, Ausgabe 7 (2007), Nr. 12 "In ihrer Gesamtheit verdeutlichen die Beiträge also sowohl die Fruchtbarkeit des Grenzparadigmas als untersuchungsleitende Größe wie auch diejenige des Vergleichs zweier so unterschiedlicher Regionen." Klaus Oschema in: Zeitschrift für Historische Forschung, 35 (2008) 34 "Die benutzten Sprachen verleihen den Studien geradezu noch mehr 'grenzüberschreitende' Authentizität - von großem Nutzen für die internationale Rezeption sind daher die beigefügten Resümees in Englisch (vulgo: 'Abstracts'). Die Lektüre zeigt, die neun Kapitel sind wohlüberlegt, die funktionale und strukturelle Vielfalt der Grenzräume kommt dadurch gut zum Audruck. Abstrakt, makrohistorisch betrachtet sind sie durch multikulturelle, multi-ethnische und multireligiöse Gesellschaften geprägt, aus der Nähe, mikrohistorisch gesehen, dominiert die Vielgestaltigkeit. Diese Spannung unterstreichen den Reiz und den wissenschaftlichen Ertrag des Sammelbandes[...]." Christian Lohmer in: Mittellateinisches Jahrbuch, 44 (2009) "[T]his collection provides further valuable material for the growing genre of medieval 'frontier studies', both geographical and conceptual, in the Middle Ages." Andrew Jotischky in: German Historical Institute London Bulletin