§06§§Die Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie zählen zu den renommiertesten Fachpublikationen der Romanistik. Sie pflegen ein gesamtromanisches Profil, das neben den Nationalsprachen auch die weniger im Fokus stehenden romanischen Sprachen mit einschließt. In der Reihe erscheinen ausgewählte Monographien und Sammelbände zur Sprachwissenschaft in ihrer ganzen Breite, zur mediävistischen Literaturwissenschaft und zur Editionsphilologie. §15§Die Monographie untersucht die Herausbildung und Entwicklung der neueren politischen Sprache Spaniens seit der Transición Democrática unter lexikologischem, semantischem und diskursanalytischem Gesichtspunkt. Die Genese sowie der Prozeß der Ausdifferenzierung und Entfaltung des Bedeutungspotentials des zeitgenössischen politischen Wortschatzes, insbesondere die Fixierung und Habitualisierung spezifischer Lesarten, werden vor dem Hintergrund bis ins 19. Jahrhundert zurückreichender Bedeutungs- und Diskurstraditionen freigelegt und nachgezeichnet. Behandelt wird der ideologische Wortschatz der politischen Parteien - die Lexik politischer Ideen, Anschauungen, Einstellungen, Haltungen und Mentalitäten. Desweiteren wird das Augenmerk auf die sozio-ökonomische Lexik mit den ihr eigenen klassifikatorischen und analytischen Bezeichnungskategorien sowie der sich neu konstituierenden administrativen Spezialterminologie gerichtet. Die Studie wendet sich schließlich auch der politischen Metap §15§horik als einem systematisch verwendeten, analogiebasierten Rekonzeptualisierungsverfahren zu, das den Hintergrund für die Ausprägung kohärenter politischer Diskurse abgibt, aber insbesondere auch den Kristallisationsraum für die similaritätsbasierte Lexikogenese. Der dreifache Zugriff läßt im diskursgeschichtlichen Längsschnitt den besonderen Charakter der politischen Sprache des Landes, besonders ihren stark pseudo-philosophischen, dezidiert technokratischen und nicht zuletzt auch euphemistischen Zug verständlich werden. Deutlich zeichnet sich aber auch eine Dynamik in Richtung auf eine Europäisierung und vor allem Standardisierung der politischen Sprache ab, kurzum: die Herausbildung einer koine der maßgeblichen politischen Kräfte des Landes als Zeichen eines erfolgreichen demokratischen Konsolidierungsprozesses. §16§§The book series Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie , founded by Gustav Gröber in 1905, is among the most renowned publications in Romance Studies. It covers the entire field of Romance linguistics, including the national languages as well as the lesser studied Romance languages.§§The editors welcome submissions of high-quality monographs and collected volumes on all areas of linguistic research, on medieval literature and on textual criticism. The publication languages of the series are French, Spanish, Portuguese, Italian and Romanian as well as German and English. Each collected volume should be as uniform as possible in its contents and in the choice of languages.