Jan Eckels Buch schreibt die Geschichte der deutschen Geisteswissenschaften, indem es die wichtigsten Entwicklungen im institutionellen Umfeld, im Bereich der Forschungskonzeptionen und in der Selbstwahrnehmung der Disziplinen aufeinander bezieht. Es untersucht, wie die Geisteswissenschaftler den rapiden sozialen und politischen Wandel des 20. Jahrhunderts intellektuell umsetzten, welchen gesellschaftlichen Standort sie dabei bezogen und welche politischen Implikationen ihre Arbeit hatte. Schließlich analysiert es auch die Debatten der letzten Jahre um die »Krise« der Geisteswissenschaften. Die Geschichte der deutschen Geisteswissenschaften seit 1870.