Das Krankenbeförderungswesen im Wandel der Zeiten (1956. 1960. viii, 160 S. 43 SW-Abb. 229 mm)

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Das Krankenbeforderungswesen hat seit jeher - und zwar mit vollem Recht - als integrierender Teil des Rettungswesens gegoIten. Dieser Tatsache ist es zuzuschreiben, daB auch in der Literatur, von wenigen Ausnahmen abgesehen, beide Teilgebiete cine gemeinsame Behandlung erfuhren. Aller dings ist das ins Organisatorisch-Technische ubergreifende Krankenbeforde rungswesen dort nicht immer in dem MaBe gewurdigt worden, wie es seiner Bedeutung entspricht. Auch der Verfasser dieses Buches als Bearbeiter mehrerer Schriften uber das Rettungswesen hat diesen Fehler begangen. Der Gedanke, dem vernach lassigten Teilgebiet eine eigene Abhandlung zu widmen, entstand im zweiten Weltkrieg, als Notwendigkeit und Wert eines geordneten Krankenbeforde rungswesens deutlich vor Augen traten. Mit den Vorarbeiten, besonders dem Sammeln des weitverstreuten Materials, wurde sofort begonnen; der Ab· schluB der Arbeit verzogerte sich durch die Unruhe der Nachkriegsjahre. Man konnte den Erscheinungstermin des Buches fur ungunstig haIten. Die Schar hervorragender Fachleute fur aIle Teilgebiete des Rettungswesens, auf die wir uns fruher stutzen konnten, ist arg zusammengeschmolzen; die Zeit schriften, die einst einen regen Meinungs- und Erfahrungsaustausch vermit teIten, sind groBtenteils eingegangen; die fruchtbaren internationalen Kon gresse fur Rettungswesen, die deutscher Initiative ihre Entstehung verdank ten, haben cine jahe Unterbrechung erfahren und werden bei all den inter national en Spannungen wohl noch geraume Zeit ein Wunschtraum bleiben; Deutschland, das yom Ausland als die fuhrende Nation auf dem Gebiet des Rettungswesens angesehen wurde, besteht aus zwei Teilen.

Das Krankenbeforderungswesen hat seit jeher - und zwar mit vollem Recht - als integrierender Teil des Rettungswesens gegoIten. Dieser Tatsache ist es zuzuschreiben, daB auch in der Literatur, von wenigen Ausnahmen abgesehen, beide Teilgebiete cine gemeinsame Behandlung erfuhren. Aller dings ist das ins Organisatorisch-Technische ubergreifende Krankenbeforde rungswesen dort nicht immer in dem MaBe gewurdigt worden, wie es seiner Bedeutung entspricht. Auch der Verfasser dieses Buches als Bearbeiter mehrerer Schriften uber das Rettungswesen hat diesen Fehler begangen. Der Gedanke, dem vernach lassigten Teilgebiet eine eigene Abhandlung zu widmen, entstand im zweiten Weltkrieg, als Notwendigkeit und Wert eines geordneten Krankenbeforde rungswesens deutlich vor Augen traten. Mit den Vorarbeiten, besonders dem Sammeln des weitverstreuten Materials, wurde sofort begonnen; der Ab· schluB der Arbeit verzogerte sich durch die Unruhe der Nachkriegsjahre. Man konnte den Erscheinungstermin des Buches fur ungunstig haIten. Die Schar hervorragender Fachleute fur aIle Teilgebiete des Rettungswesens, auf die wir uns fruher stutzen konnten, ist arg zusammengeschmolzen; die Zeit schriften, die einst einen regen Meinungs- und Erfahrungsaustausch vermit teIten, sind groBtenteils eingegangen; die fruchtbaren internationalen Kon gresse fur Rettungswesen, die deutscher Initiative ihre Entstehung verdank ten, haben cine jahe Unterbrechung erfahren und werden bei all den inter national en Spannungen wohl noch geraume Zeit ein Wunschtraum bleiben; Deutschland, das yom Ausland als die fuhrende Nation auf dem Gebiet des Rettungswesens angesehen wurde, besteht aus zwei Teilen. Vorbemerkungen.- Erstes Kapitel Geschichtlicher Überblick.- 1. Entwicklung bis Ende des 19. Jahrhunderts.- 2. Das neuzeitliche Krankenbeförderungswesen.- 3. Die Krankenbeförderung in außerdeutschen Ländern.- 4. Die Krankenbeförderung mit Eisenbahn und Wasserfahrzeugen.- 5. Die Entwicklung der Krankenbeförderung auf dem Luftwege.- Zweites Kapitel Die Aufgaben der Krankenbeförderung und ihre Durchführung.- 1. Allgemeines zur Durchführung.- 2. Die in der Krankenbeförderung anzuwendenden Verfahren und Geräte.- Drittes Kapitel Reinigung und Desinfektion im Krankenbeförderungsdienst.- Viertes Kapitel Die Organisation des Krankenbeförderungswesens.- 1. Die örtliche Verteilung der Krankenbeförderungseinrichtungen.- 2. Die Beförderung Seuchenkranker, Geisteskranker, schwangerer und kreißender Frauen und von Kindern.- 3. Das im Krankenbeförderungsdienst zu verwendende Personal.- 4. Die Träger des Krankenbeförderungswesens.- 5. Wirtschaftliche Fragen des Krankenbeförderungsdienstes.- Fünftes Kapitel Das Deutsche Rote Kreuz als der alleinige Träger des zivilen Krankenbeförderungsdienstes.- Sechstes Kapitel Die Entwicklung nach 1945.- Schlußbetrachtungen.

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