Die Studie untersucht das Stipendienwesen in der Kunstförderung als kulturpolitische Intervention zwischen Ermöglichung und Belastung. Auf Basis eines Mixed-Methods-Designs und vor dem Hintergrund der Selbstbestimmungstheorie zeigt sie, wie Stipendien Autonomie, Kompetenz und Anerkennung stärken, zugleich aber durch Intransparenz, Erwartungsdruck und Ablehnungspraktiken Demotivation und Stress erzeugen. Die Arbeit formuliert konkrete Empfehlungen für eine transparentere, resonanzorientierte und nachhaltig wirksame Förderpraxis.