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Product Description
“We must remember that in the brutality of battle another such apocalypse is always just around the corner.” —Sebastião Salgado
In January and February 1991, as the United States-led coalition drove Iraqi forces out of Kuwait, Saddam Hussein’s troops retaliated with an inferno. At some 700 oil wells and an unspecified number of oil-filled low-lying areas they ignited vast, raging fires, creating one of the worst environmental disasters in living memory.
As the desperate efforts to contain and extinguish the conflagration progressed, Sebastião Salgado traveled to Kuwait to witness the crisis firsthand. The conditions were excruciating. The heat was so vicious that Salgado’s smallest lens warped. A journalist and another photographer were killed when a slick ignited as they crossed it. Sticking close to the firefighters, and with characteristic sensitivity to both human and environmental impact, Salgado captured the terrifying scale of this “huge theater the size of the planet”: the ravaged landscape; the sweltering temperatures; the air choking on charred sand and soot; the blistered remains of camels; the sand still littered with cluster bombs; and the flames and smoke soaring to the skies, blocking out the sunlight, dwarfing the oil-coated firefighters.
Salgado’s epic pictures first appeared in the New York Times Magazine in June 1991 and were subsequently awarded the Oskar Barnack Award, recognizing outstanding images on the relationship between man and the environment. Kuwait: A Desert on Fire is the first monograph of this astonishing series. Like Genesis, Exodus, and The Children, it is as much a major document of modern history as an extraordinary body of photographic work.
§06§Als die irakischen Truppen 1991 auf ihrem Rückzug aus Kuwait die Ölfelder des Landes in Brand setzten, fotografierte Sebastião Salgado die verzweifelten Bemühungen der Löschtrupps, das Inferno der brennenden Wüste einzudämmen. 1992 erhielt Salgado für diese Arbeiten den Oskar Barnack Award der World Press Photo Foundation. §15§"Bei aller Brutalität dieses Kampfes müssen wir uns stets vergegenwärtigen, dass sich eine weitere derartige Apokalypse jederzeit wiederholen kann." -Sebastião Salgado§§Im Jahre 1991, als die antiirakische Koalition unter Führung der Vereinigten Staaten begann, die irakischen Streitkräfte aus dem besetzten Kuwait zu vertreiben, setzten Saddam Husseins Truppen Hunderte von Ölquellen in Brand. Diese Quellen bildeten die Ölreserven Kuwaits. Ihr Flächenbrand verursachte eine wirtschaftliche, ökologische und menschliche Katastrophe in dem winzigen Golfstaat.§§Sebastião Salgado reiste während dieser dramatischen Tage nach Kuwait, um die verzweifelten Bemühungen der Löschtrupps zu dokumentieren, die den Kampf gegen dieses Inferno aufgenommen hatten. Die Szenerie war apokalyptisch. In der Gluthitze der Wüste standen fast tausend Ölquellen in Flammen - und das in einem Gelände, das großräumig mit Landminen verseucht war. Dicke schwarze Sand- und Rußwolken waberten über der Region und truge §15§n die Luftverschmutzung bis nach Kaschmir und Ostafrika. Mitte 1991 waren nach damaligen Schätzungen vierzig Millionen Tonnen Rohöl verbrannt und hatten dabei 250.000 Tonnen Stickoxide und 30 Millionen Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre abgegeben.§§Salgados charakteristisch monochromen Bilder geben die ganze Unbarmherzigkeit der Szenen wieder, die er beobachtete: die verheerte Landschaft, die verkohlten Kadaver von Kamelen, das Inferno der Flammen und die den Himmel verfinsternden Rauchwolken, neben denen die ölgetränkten Feuerwehrleute wie Zwerge wirken.§§Seine Aufnahmen aus Kuwait wurden zuerst im Juni 1991 im New York Times Magazine unter der Überschrift "The Eye of the Photojournalist" veröffentlicht und anschließend von zahlreichen europäischen Publikationen - wie dem Spiegel - nachgedruckt. 1992 erhielt Salgado für diese Arbeiten den Oskar Barnack Award der World Press Photo Foundation.§§25 Jahre nach Ende des Zweiten Golfkriegs zeigt diese Neuausgabe von Kuwait: A Desert §15§ on Fire 100 von Salgados Fotos - sie erinnern an eine Umweltkatastrophe apokalyptischen Ausmaßes, aber auch an den Mut und die Entschlossenheit der Menschen, die gegen sie gekämpft haben. §01§Salgado, Sebastião§Sebastião Salgado begann 1973 seine berufliche Karriere als Fotograf in Paris und arbeitete in der Folge für die Fotoagenturen Sygma, Gamma und Magnum Photos. Im Jahr 1994 gründete er gemeinsam mit seiner Frau Lélia Wanick Salgado die Agentur Amazonas images, die sein Werk exklusiv vertritt. Salgados fotografische Projekte wurden in zahlreichen Ausstellungen und Büchern gezeigt, darunter Sahel, L'Homme en détresse (1986), Other Americas (1986), Arbeiter (1993), Terra (1997), Migranten (2000), Kinder der Migration (2000), Africa (2007), Genesis (2013) und Kuwait, Eine Wüste in Flammen (2016).§§Salgado, Lélia Wanick§Lélia Wanick Salgado studierte Architektur und Stadtplanung in Paris. Ihr Interesse für die Fotografie entdeckte sie 1970. Seit den 1980er-Jahren konzipiert und gestaltet sie die Mehrzahl der Fotobände von Sebastião Salgado und organisiert alle Ausstellungen seines Werkes. Seit 1994 ist Lélia Wanick Salgado Geschäftsführerin von Amazonas images.
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