Die Dissertation untersucht die Möglichkeiten und Grenzen des Städtebaurechts zur Mietensteuerung in Berlin. Analysiert werden Mietendeckel, Sanierungs-, Erhaltungs- und Zweckentfremdungsrecht sowie städtebauliche Verträge. Sie zeigt rechtliche Grenzen und Handlungsspielräume für die Regulierung von Mietpreisen für Wohnraum auf. Steigende Mieten, Wohnungsknappheit und die Gefahr der Verdrängung prägen den Berliner Wohnungsmarkt. Politik und Recht suchen Antworten auf die Frage, wie Wohnen als Grundbedürfnis gesichert werden kann. Diese Dissertation untersucht die Möglichkeiten und Grenzen des Städtebaurechts zur Steuerung von Mieten. Analysiert werden der "Berliner Mietendeckel", Mietobergrenzen im Sanierungs-, Erhaltungs- und Zweckentfremdungsrecht sowie städtebauliche Verträge wie das Berliner und Neuköllner Modell. Auf Grundlage von Rechtsprechung, Gesetzgebung und Literatur zeigt die Arbeit die rechtlichen Grenzen und die verbleibenden Handlungsspielräume für den Landesgesetzgeber auf. Damit leistet sie einen wissenschaftlichen Beitrag zu einer der drängendsten rechtspolitischen Fragen unserer Zeit: der Sicherung von bezahlbarem Wohnraum.
1. Einleitung - 2. Ausgangslage am Wohnungsmarkt - 3. "Berliner Mietendeckel" - 4. Mietobergrenzen im Sanierungsrecht - 5. Zweckentfremdungsrecht - 6. Mietobergrenzen im Erhaltungsrecht - 7. Städtebauliche Verträge - 8. Resümee - Literaturverzeichnis - Register/Sachverzeichnis
Kris Breudel studierte Rechtswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit 2020 ist er als Rechtsanwalt im Öffentlichen Wirtschaftsrecht tätig. Er berät insbesondere an der Schnittstelle von Regulierung und Immobilienwirtschaft. Neben seiner anwaltlichen Praxis publiziert er regelmäßig zu aktuellen Fragen des Wirtschaftsrechts und tritt als Referent auf.