Im Mittelpunkt der Standortsteuerung im internationalen Produktionsverbund steht der Standorterfolg. Dieser hängt von den Umweltfaktoren eines Standorts, den Wechselkursentwicklungen, vor allem aber vom Produktionsprogramm und den Verbundlieferungen der Standorte ab. Clemens Werkmeister untersucht, auf welche Weise Lieferungen zwischen den Standorten durch Güternetzwerke optimiert werden können, um den Produktionsverbund erfolgsorientiert zu gestalten. Güternetzwerke ermöglichen zunächst die Modellierung des Produktionsverbundes insgesamt sowie auch der einzelnen Standortfaktoren. Der Autor demonstriert, wie anschließend Lieferprogramme und Standorterfolg durch eine geeignete Netzwerkaufteilung verbessert werden können. Güternetzwerke erlauben damit eine gezielte und flexible Anpassung der Standortsteuerung an die Entwicklung von Unternehmung und Umwelt. A. Die Rolle der Steuerung in der Führung internationaler Unternehmen.- B. Besondere Herausforderung der Unternehmenssteuerung bei international verbundener Produktion.- C. Entwurf eines linearen Güternetzwerks international verbundener Produktion.- D. Anwendung von Güternetzwerken zur Steuerung im internationalen Produktionsverbund.- E. Führungsunterstützung durch Güternetzwerke.- Stichwortverzeichnis. Dr. Clemens Werkmeister ist wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl Controlling der Universität Hohenheim.