§06§ §15§Aktuell ist ein verstärktes Interesse an naturnahen Begrünungsmethoden unter Verwendung gebietseigener Herkünfte zu verzeichnen. Sie sollen den Erhalt der floristischen Identität der Naturräume und die Entwicklung naturraumtypischer Pflanzengesellschaften gewährleisten. Das Erreichen dieser Zielstellungen ist für die Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft (z. B. durch Baumaßnahmen, Rohstoffgewinnung, Straßenbau) von großer Bedeutung. Insbesondere auf Rohbodenstandorten in Hanglagen muss aber auch die Erosionssicherung gewährleistet werden. Das Handbuch zeigt auf der Grundlage zahlreicher Forschungs- und Praxisprojekte Möglichkeiten auf, wie diese Aspekte erfolgreich miteinander kombiniert werden können. §Durch die praxisorientierte Beschreibung von naturnahen Begrünungsmethoden sowie der Möglichkeiten und Grenzen ihres Einsatzes bei den unterschiedlichsten Standortbedingungen soll eine breitere Anwendung erleichtert werden. Die im Handbuch vorgestellten Methoden kö §15§nnen z. B. zur Böschungssicherung im Straßen- und Deichbau, bei der Sanierung nach Rohstoffabbau sowie zur Renaturierung von naturschutzfachlich wertvollen Pflanzengesellschaften eingesetzt werden. § §03§Einführung.- Definitionen.- Naturnahe Methoden: ein Überblick.- Übersicht zu Standorttypen, möglichen Zielvegetationstypen und geeigneten Begrünungsmethoden.- Praktische Umsetzung der Methoden.- Überführung naturnaher Begrünungsmethoden in die Praxis: Fallbeispiel Geiseltal.- Kosten naturnaher Begrünungsmaßnahmen. §12§"Ein sehr wichtiges Buch, weil es hier um Natur- und Artenschutz auf der großen Fläche geht."§ Mitglieder-Rundbrief Naturgarten e.V. 3/2007