Germania Sacra. Neue Folge. Bd 42,1 Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Bistum Konstanz 2: Die Bischöfe vom Ende des 6. Jh. bis 1206 (2003. XXXIV, 481 S. 6 Taf. 1 Kte. 240 mm)

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Mit dem Band "Die Konstanzer Bischöfe vom Ende des 6. Jahrhunderts bis 1206" beginnt die Germania Sacra die Bischofsreihe, die am weitesten in die Vergangenheit zurückreicht. Gleichzeitig kann dieses Buch neben die früh- und hochmittelalterlichen Bischofsreihen Bamberg, Würzburg, Hildesheim, Naumburg und Münster gestellt werden. So bieten sich hier für die Forschung große Möglichkeiten aus verschiedenen Regionen des Reiches die Entwicklung und personelle Auswahl des Episkopates zu be-trachten. Die enorme Bedeutung von Konstanz für das Herzogtum Schwaben und seine zentrale Lage auf dem Weg nach bzw. von Oberitalien ließ den Bischofssitz immer wieder auf königliches Interesse treffen.

Gleichzeitig standen die Bischöfe im Frühmittelalter in großen Auseinandersetzungen, aber auch fruchtbaren Verbindungen mit den bedeutenden Reichsklöstern St. Gallen und Reichenau. Beeindruckend ist der Aufbau des Bischofssitzes nach der Kirchenanlage Roms. Geographisch umfasste die alte Diözese Konstanz das heutige Baden-Württemberg sowie die Nordschweiz. An die Biographien der frühen Bischöfe schließt sich ein Kapitel über ihr Münzwesen - von dem Stuttgarter Numismatiker Ulrich Klein - an. Seine Ausführungen werden durch fünf Tafeln mit Abbildungen der Münzen der Konstanzer Bischöfe ergänzt. Ferner sind dem Band zwei Tafeln mit Siegeln der Bischöfe und eine Karte der Topographie der Stadt Konstanz im 10. Jahrhundert sowie ein ausführliches Register beigelegt.

§06§§Mit der GERMANIA SACRA werden Handbücher zur Geschichte der alten deutschen Reichskirche (bis 1803/6 ) geschaffen. Das gesamte verfügbare gedruckte und ungedruckte Quellenmaterial sowie die Literatur der deutschen Bistümer, Domkapitel, Kollegiat- und Pfarrkirchen, Klöster und sonstigen kirchlichen Institutionen wird hier aufgearbeitet. Die Gliederung erfolgt nach den Bistümern und Erzbistümern.§ §Die Handbücher sind im wesentlichen einheitlich angelegt und enthalten folgende Kapitel: 1. Quellen, Literatur und Denkmäler, 2. Archiv und Bibliothek, 3. Historische Übersicht, 4. Verfassung, 5. Religiöses und geistiges Leben, 6. Besitz, 7. Personallisten.§ §Die enge Verbindung von Kirche und Welt im Mittelalter und in der frühen Neuzeit und die Tatsache, dass die schriftlichen Quellen bis zum Spätmittelalter fast ausschließlich aus geistlicher Hand kommen, machen die GERMANIA SACRA zur Grundlage der Kirchengeschichte, der politischen Reichs- und Landesgeschichte und der §06§Wirtschafts- und Bildungsgeschichte.§ §Mit dem Abschluss von Band 37, 4: Das Bistum Münster, Die Diözese liegt erstmals die komplette Beschreibung einer Diözese (Münster) von ihrer Gründung bis zu ihrer Aufhebung in der Säkularisation 1803 vor.§ §15§§Mit dem Band "Die Konstanzer Bischöfe vom Ende des 6. Jahrhunderts bis 1206" beginnt die Germania Sacra die Bischofsreihe, die am weitesten in die Vergangenheit zurückreicht. Gleichzeitig kann dieses Buch neben die früh- und hochmittelalterlichen Bischofsreihen Bamberg, Würzburg, Hildesheim, Naumburg und Münster gestellt werden. So bieten sich hier für die Forschung große Möglichkeiten aus verschiedenen Regionen des Reiches die Entwicklung und personelle Auswahl des Episkopates zu be-trachten. Die enorme Bedeutung von Konstanz für das Herzogtum Schwaben und seine zentrale Lage auf dem Weg nach bzw. von Oberitalien ließ den Bischofssitz immer wieder auf königliches Interesse treffen.§ §Gleichzeitig standen die Bischöfe im Frühmittelalter in großen Auseinandersetzungen, aber auch fruchtbaren Verbindungen mit den bedeutenden Reichsklöstern St. Gallen und Reichenau. Beeindruckend ist der Aufbau des Bischofssitzes nach der Kirchenanlage Roms. Geographisch umfasste die alte Di §15§özese Konstanz das heutige Baden-Württemberg sowie die Nordschweiz. An die Biographien der frühen Bischöfe schließt sich ein Kapitel über ihr Münzwesen - von dem Stuttgarter Numismatiker Ulrich Klein - an. Seine Ausführungen werden durch fünf Tafeln mit Abbildungen der Münzen der Konstanzer Bischöfe ergänzt. Ferner sind dem Band zwei Tafeln mit Siegeln der Bischöfe und eine Karte der Topographie der Stadt Konstanz im 10. Jahrhundert sowie ein ausführliches Register beigelegt.§ §12§§"Mit dem vorliegenden Band hat Maurer ein Standardwerk zur Geschichte des mittelalterlichen Bistums Konstanz vorgelegt, das für die weitere Beschäftigung zu kontorversen Detailfragen künftig ein Ausgangs- wie Bezugspunkt sein wird."§Christof Paulus in: Zeitschrift des historischen Vereins für Schwaben 2006§ §""Der Verfasser hat nicht nur ein bedeutendes Werk für die Konstanzer Bistumsgeschichte geschaffen, sondern auch für die südwestdeutsche und schweizerische Landesgeschichte und nicht zuletzt für die Germania Sacra."§Immo Eberl in: Ellwanger Jahrbuch 40, 2004/2005§

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