Neugermanistische Editoren im Wissenschaftskontext (Bausteine zur Geschichte der Edition 3) (2011. XV, 313 S. 2 b/w ill. 230 mm)

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Nach den Methoden und Konzepte der Edition neuerer deutschsprachiger Texte dokumentierenden Band 1 und dem die Geschichte einzelner Autorphilologien darstellenden Band 2 bietet Band 3 der vorliegenden Reihe einen weiteren "Baustein zur Geschichte der Edition" durch den Blick auf einzelne Editoren. In dieser wissenschaftsbiografischen Perspektive bildet der einzelne Gelehrte das Zentrum für jene Momente, deren Eruierung nun dazu dienen soll, neue Blicke auf das Zustandekommen einer Ausgabe, einer Editionsmethodik, eventuell gar einer Editionstheorie zu gewinnen. Das meint zum einen die biografisch-berufliche Institutionalisierung des jeweiligen Gelehrten, zum anderen dessen literaturwissenschaftliche Position (z.B. die Zugehörigkeit zu 'Schulen'), die sich gerade auch mit Bezug auf seine anderen gelehrten Tätigkeiten in ein Verhältnis zum editorischen Arbeiten setzen lässt, dann aber auch allgemeine zeitgeschichtliche Umstände oder sonstige biografische Zusammenhänge. Exemplarisch werden Editoren vom beginnenden 19. bis zum späten 20. Jahrhundert behandelt.

§06§§An der Geschichte der Editionen lassen sich die unterschiedlichen Konzepte ablesen, die der Darbietung des Werkes zugrunde gelegt wurden und damit entscheidend dessen Rezeption prägten. Zugleich offenbart der historische Blick auch die Prägungen, denen die Editionen aufgrund ihres wissenschaftlichen oder zeitgeschichtlichen Kontextes unterworfen sind. Die interdisziplinär angelegte Buchreihe Bausteine zur Geschichte der Edition will den Blick für diese Wechselverhältnisse öffnen.§ §15§§Nach den Methoden und Konzepte der Edition neuerer deutschsprachiger Texte dokumentierenden Band 1 und dem die Geschichte einzelner Autorphilologien darstellenden Band 2 bietet Band 3 der vorliegenden Reihe einen weiteren "Baustein zur Geschichte der Edition" durch den Blick auf einzelne Editoren. In dieser wissenschaftsbiografischen Perspektive bildet der einzelne Gelehrte das Zentrum für jene Momente, deren Eruierung nun dazu dienen soll, neue Blicke auf das Zustandekommen einer Ausgabe, einer Editionsmethodik, eventuell gar einer Editionstheorie zu gewinnen. Das meint zum einen die biografisch-berufliche Institutionalisierung des jeweiligen Gelehrten, zum anderen dessen literaturwissenschaftliche Position (z.B. die Zugehörigkeit zu 'Schulen'), die sich gerade auch mit Bezug auf seine anderen gelehrten Tätigkeiten in ein Verhältnis zum editorischen Arbeiten setzen lässt, dann aber auch allgemeine zeitgeschichtliche Umstände oder sonstige biografische Zusammenhänge. Exemplari §15§sch werden Editoren vom beginnenden 19. bis zum späten 20. Jahrhundert behandelt.§ §07§§The history of editions allows one to register the different concepts underlying the presentation of the work and thus decisively affecting its reception. At the same time, the historical view reveals the influences to which the editions were subjected as a result of their academic or contemporary context. The interdisciplinary book series Elements of a History of Editing aims to heighten the awareness of these interrelations.§ §01§Roland Kamzelak,Deutsches Literaturarchiv Marbach; Rüdiger Nutt-Kofoth, Universität Wuppertal; Bodo Plachta,Universiteit Amsterdam, Niederlande.

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