Waffen gegen das Volk : Der 17. Juni 1953 in der DDR. Hrsg. v. Militägeschichtl. Forschungsamt (Reprint 2014. 2003. XV, 259 S. 29 b/w ill. 23 cm)

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Im Juni vor 50 Jahren prägten in vielen Orten der DDR sowjetische Panzer Straßen und Plätze. Acht Jahre nach Kriegsende trieben russische Soldaten und Angehörige der Kasernierten Volkspolizei mit Waffengewalt hunderttausende Demonstranten auseinander, die sich gegen die Politik des SED-Regimes empörten und politische Veränderungen erzwingen wollten. Torsten Diedrich schildert anhand vieler neuer Quellen die Ursachen, den Verlauf des Aufstandes und dessen Folgen. Den zentralen Platz nimmt das Versagen des Sicherheitsapparates der DDR und die Niederschlagung der Massenproteste durch die Besatzungsmacht, die getarnte Armee Ostdeutschlands, aber auch durch Polizei und MfS ein. Der Ausbau des inneren Sicherheitssystems des SED-Staates im Gefolge der Juni-Unruhen war der Ausdruck einer politisch nicht wandlungsfähigen Diktatur.

Torsten Diedrich ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes Potsdam.

Im Juni vor 50 Jahren prägten in vielen Orten der DDR sowjetische Panzer Straßen und Plätze. Acht Jahre nach Kriegsende trieben russische Soldaten und Angehörige der Kasernierten Volkspolizei mit Waffengewalt hunderttausende Demonstranten auseinander, die sich gegen die Politik des SED-Regimes empörten und politische Veränderungen erzwingen wollten. Torsten Diedrich schildert anhand vieler neuer Quellen die Ursachen, den Verlauf des Aufstandes und dessen Folgen. Den zentralen Platz nimmt das Versagen des Sicherheitsapparates der DDR und die Niederschlagung der Massenproteste durch die Besatzungsmacht, die getarnte Armee Ostdeutschlands, aber auch durch Polizei und MfS ein. Der Ausbau des inneren Sicherheitssystems des SED-Staates im Gefolge der Juni-Unruhen war der Ausdruck einer politisch nicht wandlungsfähigen Diktatur. Torsten Diedrich ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes Potsdam. Torsten Diedrich ist Jahrgang 1956, Dr. phil., 1984/90 wissenschaftlicher Assistent am Militärgeschichtlichen Institut der DDR in Potsdam, seit 1990/91 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA), Potsdam; zahlreiche Veröffentlichungen zur Militärgeschichte der DDR. "Zwar legt Diedrich den Schwerpunkt auf die militärgeschichtlichen Aspekte des Aufstandes, doch gehört sein Buch zu den gründlichsten und und umfassendsten Darstellungen der Ereignisse überhaupt, auch was die Berücksichtigung der Aufstandszentren außerhalb Berlins betrifft." Manfred Agethen in: Historisch-Politische Mitteilungen, Jg. 11/2004 "Alles in allem hat der Autor einen informativen Überblick zu den Juni-Ereignissen 1953 in der DDR vorgelegt, der vor allem den Lesern mit Interesse für die militärhistorische Perspektive sehr zu empfehlen ist." André Steiner in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Heft 6/2003 "Zu den besten Arbeiten zählt die von Torsten Diedrich, weil er die Vorgeschichte des 17. Juni 1953 präzise beschreibt, die definitorischen Probleme bei der Beschreibung des Aufstandes analysiert, und vor allem, weil er den Einsatz bewaffneter Kräfte gegen das Volk erstmals so umfassend darstellt." Rainer Eckert in: Archiv für Sozialgeschichte online, Juli 2003 "Interessante und zum Teil erstmals veröffentlichte Fotos sowie ein umfangreiches Literatur- und Ortsverzeichnis ergänzen die interessanten Darlegungen dieses lesenswerten Buches." Fritz Minow in: MarineForum, September 2003

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