Die europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts bildet den Rahmen für die in diesem Band versammelten empirischen Studien. Ihr Ziel ist es, die Anwendbarkeit und den Mehrwert vergleichender, transfer- und verflechtungsgeschichtlicher Ansätze zu hinterfragen. Die Vielfalt der von den Autorinnen und Autoren gewählten geographischen Zugänge ermöglicht es, die in der historischen Forschung lange dominierende Trennung von west- und osteuropäischer Geschichte kritisch in den Blick zu nehmen. Die Beiträge bieten eine kritische Annäherung an das Feld der »Europäischen Geschichte« aus vergleichsgeschichtlicher Perspektive.