§15§Heteronormativitätskritische Forschung versucht hinter dem, was als natürlich gegeben angesehen wird, das Wirken normativer Mechanismen freizulegen und diese ins Zentrum der Kritik zu stellen. Der Band versammelt empirische Studien über Gehalt, Durchsetzung, Wirkungsweisen und Effekte solcher Normen, sowie über deren Zusammenhang mit weiteren gesellschaftlichen Machtmechanismen. Im interdisziplinären Vergleich zeigt sich, wie eine Kritik der heteronormativen Forschungsparadigmen gravierende Verschiebungen in allen Wissenschaftsfeldern mit sich bringt. §03§Der heteronormative Blick in der wissenschaftlichen Forschung - Selbst-Bewegungen. Analysen subjektiver Aushandlungsprozesse - Analysen verschiedener Inszenierungen von Geschlecht und Begehren - Intersektionalitäten. Verschränkungen normativer Diskurse§Mit Beiträgen von Jutta Hartmann, Christian Klesse, Peter Wagenknecht, Smilla Ebeling, Bettina Bock v. Wülfingen, Bettina Fritzsche, Kristina Hackmann, Matthias Rudlof u.a.§ §01§Jutta Hartmann ist Erziehungswissenschaftlerin im Bereich Allgemeine Pädagogik und Soziale Arbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin.
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