Die Elemente der Ökonometrie (2. Aufl. 1965. 134 S. 31 Abb. 235 mm)

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Gern komme ich dem Wunsch des Verfassers nach, auch der zweiten Auflage dieses Buches ein kurzes Geleitwort vorauszu schicken. Wenn ein Wissenschaftler fiir das wissenschaftliche Buch eines anderen Autors ein Geleitwort schreibt, so besagt das natiirlich nicht, daB er allen Ausfiihrungen des Verfassers zustimmt. Wohl aber mochte ich damit zum Ausdruck bringen, daB ich es fiir wissen fruchtbar halte, wenn der Verfasser aus der Sicht der schaftlich Praxis des Unternehmers, ja sogar vom Standpunkt der kaufmanni schen Buchhaltung eines Industriebetriebes, Fragen der Art unter sucht, wie der einzelne Betrieb seine Stiickkosten, seine Grenzkosten, seinen Grenzerlos naherungsweise feststellen kann, wie ein Unter nehmer die Preiselastizitat der N achfrage ermitteln kann, welche Bedeutung - was freilich entscheidend von der Markt- bzw. Preis bildungsform abhangt - die Nachfrageelastizitat fiir eine Unter nehmung hat. Ich mochte meinen, daB die Untersuchungen des Verfassers auch dazu beitragen konnen, zu zeigen, daB die wirtschaft liche Kosten- und Preistheorie kein unrealistisches Bild von der \"Geschaftspraxis\" der Unternehmungen gibt. Sie zeigen aber dariiber hinaus auch, daB die Geschaftspraxis bei der Preissetzung sich bei der Anwendung des Grenzkosten-Grenzerloskonzepts nicht mit einer nur mittelbaren und sehr ungefahren Anwendung einer \"Daumenregel\" - in Form eines festen prozentualen Aufschlags auf die variablen Stiickkosten - begniigen muB, sondern daB die Grenzfunktionen, wenn auch in nur niiherungsweiser Form, doch unmittelbar heim Randeln des einzelnen Unternehmers angewendet werden konnen.

Gern komme ich dem Wunsch des Verfassers nach, auch der zweiten Auflage dieses Buches ein kurzes Geleitwort vorauszu schicken. Wenn ein Wissenschaftler fiir das wissenschaftliche Buch eines anderen Autors ein Geleitwort schreibt, so besagt das natiirlich nicht, daB er allen Ausfiihrungen des Verfassers zustimmt. Wohl aber mochte ich damit zum Ausdruck bringen, daB ich es fiir wissen fruchtbar halte, wenn der Verfasser aus der Sicht der schaftlich Praxis des Unternehmers, ja sogar vom Standpunkt der kaufmanni schen Buchhaltung eines Industriebetriebes, Fragen der Art unter sucht, wie der einzelne Betrieb seine Stiickkosten, seine Grenzkosten, seinen Grenzerlos naherungsweise feststellen kann, wie ein Unter nehmer die Preiselastizitat der N achfrage ermitteln kann, welche Bedeutung - was freilich entscheidend von der Markt- bzw. Preis bildungsform abhangt - die Nachfrageelastizitat fiir eine Unter nehmung hat. Ich mochte meinen, daB die Untersuchungen des Verfassers auch dazu beitragen konnen, zu zeigen, daB die wirtschaft liche Kosten- und Preistheorie kein unrealistisches Bild von der "Geschaftspraxis" der Unternehmungen gibt. Sie zeigen aber dariiber hinaus auch, daB die Geschaftspraxis bei der Preissetzung sich bei der Anwendung des Grenzkosten-Grenzerloskonzepts nicht mit einer nur mittelbaren und sehr ungefahren Anwendung einer "Daumenregel" - in Form eines festen prozentualen Aufschlags auf die variablen Stiickkosten - begniigen muB, sondern daB die Grenzfunktionen, wenn auch in nur niiherungsweiser Form, doch unmittelbar heim Randeln des einzelnen Unternehmers angewendet werden konnen. 1. Aufstellung der Grunddaten.- 2. Ableitbare arithmetische Größen.- 3. Die Einführung des Funktionsbegriffes in die Ökonometrie.- 4. Ableitung der Kostenfunktion, der Grenzkosten und der Stückkosten in zweiter Näherung.- Algebraische Ansätze.- Numerische Auswertung.- 5. Ableitung der Erlösfunktion, des Grenzerlöses und des Stückerlöses in zweiter Näherung.- Algebraische Ansätze.- Die Nachfragekurve.- Numerische Auswertung.- Der Elastizitätskoeffizient.- 6. Ableitung der Gewinnfunktion, des Grenzgewinnes und des Stückgewinnes in zweiter Näherung.- Algebraische Ansätze.- Numerische Auswertung.- 7. Anwendung der Preis diagramme auf den Wettbewerbsmechanismus einer Marktwirtschaft.- 8. Kritik der angewendeten Methode.- 9. Einführung des Zeitbegriffes in die wirtschaftliche Abrechnung.- 10. Veränderung der wirtschaftlichen Daten beim Jahreswechsel.- 11. Die Soll- und Habenkurven eines Gewerbebetriebes.- 12. Einführung in die Erneuerungstheorie.- 13. Welchen ökonomischen Inhalt hat der Begriff der Tauschzeit?.- 14. Die Zahlungsmittel eines Gewerbebetriebes - als Erneuerungskollektiv gesehen -.- Zusammenfassung.

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