Zum Verhältnis von unmittelbarer und mittelbarer Stellvertretung unter besonderer Berücksichtigung der Schlossmann'schen : Dissertationsschrift (Europäische Hochschulschriften Recht 5827) (2016. XIV, 202 S. 210 mm)

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Die Autorin veranschaulicht Siegmund Schlossmanns Vertretungslehre umfassend an Beispielsfällen. Im geltenden Recht bilden die Rechtsinstitute der unmittelbaren und mittelbaren Stellvertretung einen Gegensatz, den Rechtsprechung und herrschende Lehre mit Billigkeitserwägungen unter anderem im Rahmen der Drittschadensliquidation aushebeln. Schlossmann wollte diese Gegensätzlichkeit aufheben und entwickelte ein einheitliches Vertretungsinstitut, das in Vergessenheit geraten ist. Die Autorin beweist, dass der Wissensstand des mittelbar Vertretenen die Wirkungen des Ausführungsgeschäftes analog
166 Abs. 2 BGB beeinflusst. Hierdurch wird Schlossmanns Lehre zumindest teilweise bestätigt.

Im geltenden Recht bilden unmittelbare und mittelbare Vertretung einen Gegensatz, den Siegmund Schlossmann durch ein einheitliches Vertretungsinstitut aufhob. Die Autorin veranschaulicht seine vergessene Lehre und bestätigt sie insoweit, als der Wissensstand des mittelbar Vertretenen die Wirkungen des Ausführungsgeschäftes analog 166 Abs. 2 BGB beeinflusst.

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