Die Pflicht zur Nicht-Anerkennung völkerrechtswidriger Gebietsänderungen : Dissertationsschrift (Europäische Hochschulschriften Recht .5895) (2016. XIX, 341 S. 210 mm)

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Die Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014 hat der Diskussion um das Institut der Nicht-Anerkennung im Völkerrecht neuen Aufschwung verliehen. Daran geknüpft sind mehrere rechtliche Fragen, deren sich dieses Buch annimmt. So untersucht der Autor, ob die Staatengemeinschaft verpflichtet ist, die durch Russland geschaffene Gebietsänderung durch eine Nicht-Anerkennung zu sanktionieren. Dabei wägt er ab, was diese Maßnahme beinhaltet und ob sie unter Umständen zeitlich begrenzt ist. Der Autor zeigt rechtliche Ansätze zur Beantwortung der Fragestellungen auf, indem er den Fall der Krim und weitere Annexions- und Sezessionsprozesse der Völkerrechtsgeschichte eingehend untersucht und vergleicht.

Der Autor untersucht das Bestehen einer Pflicht zur Nicht-Anerkennung im Völkerrecht. Dabei beantwortet er Fragen zur Ausgestaltung und Anwendung der Nicht-Anerkennung sowie zum zeitlichen Umfang des Instituts. Besondere Beachtung findet der aktuelle Fall der Annexion der Krim durch Russland.

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