Die Zulässigkeit von Zwangsmaßnahmen im Verfahren des Widerrufs einer Strafaussetzung zur Bewährung : Dissertationsschrift (Europäische Hochschulschriften Recht .5997) (2018. 178 S. 210 mm)

109.68 SGD
Member Price
98.72
German

Product Description

Kommt der Widerruf der Aussetzung der Strafvollstreckung zur Bewährung in Frage, muss eine Prognose gestellt werden, ob mit neuen Straftaten des Verurteilten zu rechnen ist. Das Gericht muss den psychischen Zustand des Probanden beurteilen, wobei ein Sachverständigengutachten hilfreich sein könnte. Ist der Verurteilte damit nicht einverstanden, müsste die Begutachtung mit Zwang durchgeführt werden können, wofür das Gesetz aber keine Ermächtigungsgrundlagen vorsieht. Auch stehen dem Präventionszweck Freiheitsrechte des Verurteilten gegenüber. Unter Einbeziehung einer empirischen Studie präsentiert der Autor einen Lösungsvorschlag de lege ferenda, wonach eine zwangsweise Vorführung legitimierbar wäre. Eine zwangsweise Untersuchung dürfte dagegen auch weiterhin nicht zu rechtfertigen sein.

Zum Bewährungswiderruf gehört die Prognose, ob neue Straftaten bevorstehen. Dazu könnte die Begutachtung des Verurteilten durch einen Sachverständigen hilfreich sein. Ist dazu Zwang erforderlich, bietet das Gesetz keine Ermächtigungsgrundlagen. Eine zwangsweise Vorführung wäre de lege ferenda legitimierbar, aber keine zwangsweise Untersuchung.

Available to Order

Usually dispatches within 3-4 weeks

While every attempt has been made to ensure stock availability, occasionally we may run out of stock at our stores.

Free domestic shipping on orders over 50.00SGD

Discount is applied at checkout.

Recently Viewed Items

Related Products