Der freie Wille als Rechtsprinzip : Untersuchungen zur Grundlegung des Rechts bei Hobbes und Hegel (Hegel-Studien Beiheft 56)

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Das systematische Interesse der vorliegenden Arbeit ist das Problem der Rechtsbegründung im Horizont des neuzeitlichen Rechtsdenkens. Dieses erhebt den menschlichen Willen zum alleinigen Prinzip des Rechts. Es rekurriert nicht mehr auf Pflichten, die aus einer vorgegebenen Ordnung entspringen, sondern auf die ursprünglich berechtigte Tätigkeit des Willens und ihre Setzungen. Durch eine solche Umkehrung des Begründungsgangs steht das neuzeitliche Rechtsdenken in einer ganz neuen Konstellation des Denkens. Die systematische Fundierung des auf dem freien Willen beruhenden Rechtsdenkens erfordert die Thematisierung völlig neuer Problemlagen, die mit der Ausgestaltung dieses Rechtsdenkens notwendigerweise verbunden sind, wie etwa die Frage der Vereinbarkeit von Freiheit und Zwang, von Freiheit und Notwendigkeit, von subjektiver Freiheit und der Freiheit der gesellschaftlichen Institutionen.Paradigmatisch für das neuzeitliche Rechtsdenken sind die von Hobbes vollzogene Wende, Kants Vernunftrecht und Hegels Philosophie des objektiven Geistes. Diese drei Rechtskonzeptionen stehen in einer Entwicklungslinie, die von der radikalen Formulierung zur Stabilisierung des neuzeitlichen Rechtsdenkens führt.

Das systematische Interesse der vorliegenden Arbeit ist das Problem der Rechtsbegründung im Horizont des neuzeitlichen Rechtsdenkens. Dieses erhebt den menschlichen Willen zum alleinigen Prinzip des Rechts. Es rekurriert nicht mehr auf Pflichten, die aus einer vorgegebenen Ordnung entspringen, sondern auf die ursprünglich berechtigte Tätigkeit des Willens und ihre Setzungen. Durch eine solche Umkehrung des Begründungsgangs steht das neuzeitliche Rechtsdenken in einer ganz neuen Konstellation des Denkens. Die systematische Fundierung des auf dem freien Willen beruhenden Rechtsdenkens erfordert die Thematisierung völlig neuer Problemlagen, die mit der Ausgestaltung dieses Rechtsdenkens notwendigerweise verbunden sind, wie etwa die Frage der Vereinbarkeit von Freiheit und Zwang, von Freiheit und Notwendigkeit, von subjektiver Freiheit und der Freiheit der gesellschaftlichen Institutionen.Paradigmatisch für das neuzeitliche Rechtsdenken sind die von Hobbes vollzogene Wende, Kants Vernunftrecht und Hegels Philosophie des objektiven Geistes. Diese drei Rechtskonzeptionen stehen in einer Entwicklungslinie, die von der radikalen Formulierung zur Stabilisierung des neuzeitlichen Rechtsdenkens führt.

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