Die Bedürfnisse der Anleger sind die entscheidenden Triebkräfte für den Strukturwandel im Börsenwesen. Für Börsenorganisatoren liegt es nahe, sich stets von der Frage leiten zu lassen: Wer möchte wie handeln, und wie läßt sich das realisieren? Olaf Oesterhelweg analysiert diese Frage und zieht aus den theoretischen und empirischen Ergebnissen Schlußfolgerungen für eine anlegerorientierte Gestaltung des deutschen Aktienmarktes. Dabei würdigt er die Pläne der Deutsche Börse AG. Inhaltsübersicht.- Einführung.- A. Anlegergruppen als Zielgruppen von Börsenorganisatoren.- B. Qualitätsmerkmale eines Handelsverfahrens aus Anlegersicht.- C. Marktorganisatorische Ausgestaltungsmöglichkeiten eines Handelsverfahrens und deren Auswirkungen auf die Marktnähe der Kurse von Abschlüssen verschiedener Anlegergruppen.- D. Zusammenfassung des ersten Teils.- A. Börsliche Handelsverfahren am deutschen Aktienmarkt.- B. Datenbasis.- C. Empirische Untersuchungen zur Attraktivität und Akzeptanz des Aktienhandels in IBIS und BOSS-CUBE.- D. Vergleichende empirische Untersuchungen zur Marktnähe der Kurse in IBIS und BOSS-CUBE.- E. Zusammenfassung des zweiten Teils.- Schlußfolgerungen für eine anlegerorientierte Gestaltung der Handelsverfahren am deutschen Aktienmarkt. Dr. Olaf Oesterhelweg ist seit 1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geld- und Kapitalverkehr der Universität Hamburg, wo er 1997 bei Professor Dr. Hartmut Schmidt promovierte.