Emotionen des Konsumenten wie das Bedauern (Regret) über ein Produkt, das sich nach Kauf und Konsum als untauglich erweist, sind von hoher Relevanz für die Kunden(un)zufriedenheit. Kenntnisse über das Zustandekommen und die Folgen des Regret eröffnen dem Unternehmen wichtige Ansatzpunkte, um auf das Käuferverhalten einzuwirken.
Auf der Basis ökonomischer und verhaltenswissenschaftlicher Theorien untersucht Christian Seilheimer die Bedeutung des Regret. Er erläutert den Zusammenhang zwischen Antezedenzien und Konsequenzen und leitet konkrete Handlungsempfehlungen zur Ausgestaltung des Marketingmix für eine erfolgreiche Unternehmenspolitik sowie für einzelne marketingpolitische Instrumente ab.
1 Zur Relevanz des Regret im Marketing.- 1. Die Qual der Wahl.- 2 Theoretische Grundlagen des Regret.- 2. Antezedenzien des Regret.- 3. Konsequenzen des Regret.- 3 Eine empirische Untersuchung.- 4. Der Zusammenhang zwischen den Antezedenzien des Regret.- 5. Die Antezedenzien und Konsequenzen des Regret.- 4 Implikationen für Forschung und Praxis.- 6. Implikationen für die Marketingpraxis.- 7. Implikationen für die Marketingforschung.- 8. Fazit. Dr. Christian Seilheimer ist wissenschaftlicher Assistent von Prof. Dr. Andreas Herrmann am Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Marketing der Universität Mainz. Er ist zudem Mitarbeiter der DEVIF, Deutsche Gesellschaft für Investment-Fonds GmbH.