Der tiefgreifende Strukturwandel und die Konzentration auf Kernkompetenzen zwingt die Zulieferindustrie zu neuen Fertigungs-, Logistik- und Beschaffungsstrategien. Kooperative Unternehmensnetzwerke führen zu neuen Organisationsformen und -strukturen. Dies bietet gerade für Unternehmen der Zulieferindustrie Chancen eine höhere Agilität und Flexibilität im Wettbewerbsumfeld zu erreichen. Hierbei kommt dem prozessorientierten Logistikmanagement eine Schlüsselrolle zu.
Ulf Zillig präsentiert ein Konzept zur Ermittlung logistischer Anforderungen und zur Ableitung möglicher logistischer Gestaltungsfelder innerhalb unternehmensübergreifender Kooperationen. Der Aufbau und Ausbau logistischer Kooperationen wird durch ein Referenzmodell unterstützt, das Formen der Selbstabstimmung und die Entwicklung von Koordinationsinstrumenten und -konzepten in Bezug auf das polyzentrische Organisationssystem des Zuliefernetzwerks beinhaltet.
Aktuelle Organisations- und Unternehmenskonzepte in der Zulieferindustrie.- Grundlagen der interorganisatorischen Logistik.- Produktions- und Logistiknetzwerke in der Zulieferindustrie.- Integrales Logistikmanagement in Produktions- und Logistiknetzwerken.- Referenz- und Vorgehensmodell für ein integratives Logistikmanagement für KMU in Produktions- und Logistiknetzwerken.- Schlussbetrachtung und Ausblick. Dr. Ulf Zillig war wissenschaftlicher Mitarbeiter am betriebswirtschaftlichen Institut (BWI) der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich. Heute ist er in der Automobilindustrie im Stab der Entwicklungsleitung tätig.