§06§Das Wort beim Wort nehmen bildet den äußeren, bewegten Rahmen für Sätze voll Stille und Poesie. So wird dem Leser das Gefühl vermittelt, in einem einzigen Gedicht in einem überwältigendem Meer abzutauchen. §15§Autor Anton G. Leitner legt hier seinen vierten Gedichtband vor, erweitert für die Neuausgabe um fünf Gedichte.§"Es ist ein einziges Gedicht in fünfzig Teilen von Meer, Insel, Liebe - von wandelbaren Dingen, die unseren Durst unterweisen", schreibt Joachim Sartorius in seinem Vorwort. Sartorius schätzt Leitner "als höchst beweglichen, mit allen Wasserzeichen der Poesie vertrauten, sensiblen, aber auch beherzt Neuland erobernden, Slang und hohen Ton collagierenden" Lyriker. §01§Anton G. Leitner, geboren 1961, Studium der Rechtswissenschaft und Philosophie. Ab 1993 freier Schriftsteller. Herausgabe der Zeitschrift "Das Gedicht", Veröffentlichung von Anthologien, Gedichten, Essays, Kritiken und eine Erzählung. Kulturpreis AusLese der Stiftung Lesen, V.O. Stomps-Preis der Stadt Mainz und Kogge-Förderpreis der Stadt Minden. Seit 2001 in der Jury des Leonce-und-Lena-Preises.